Links zu HET

HET heisst Hormonersatztherapie. Im trans Kontext bedeutet das, die körpereigenen Sexualhormone durch “die anderen” zu ersetzen. Meine persönlichen Erfahrungen beziehen sich auf “Estradiol-Monotherapie”. D.h. ausschliesslich durch Zufuhr von ausreichend Estradiol die entsprechende Umstellung zu erreichen.

Die folgenden Links finde ich hilfreich und nutze sie häufig, um Dinge nachzuschlagen oder sie anderen weiterzugeben. Die Liste wird bei Bedarf angepasst.

Basisinfos

Wissenschaftliches

DIY, Nerd Science

DIY = “do it yourself”, also selbst organisierte Hormostherapie ist möglich und viele machen es. Es bedeutet aber auch volle Verantwortung für alles, was schief gehen kann, und das ist ne Menge. Deshalb: Use at your own risk.

Lieblings-exGendern a’la Jaddy

Es gibt bereits verschiedenste Vorschläge, wie in der stark binär gegenderten deutschen Sprache neutral geschrieben und gesprochen werden kann, also für den Fall, dass das Geschlecht einer Person oder Gruppe

  • unbekannt ist,
  • nichts zur Sache tut,
  • offen gelassen werden soll,
  • inklusiv (alle Gender) gemeint ist,
  • oder die Person nicht-binär ist (wie ich)

Hier meine (ab und zu aktualisierten) Lieblingsformen, die ich am liebsten verwende, und die für mich verwendet werden sollten.

Pronomen, etc.

BinärAbinär/neutralBeispiel
er/sie/esenDas ist Jaddy. En ist nett.
der/die/dasdeJaddy ist de nette Mensch da drüben(1)
ihm/ihr/ihmenDas ist Jaddys Handy, es gehört en.
sein/ihr/seinensDas ist ens Handy
eine/einere(y)Ist Jaddy e Ärzty?(2)

(1) Lehnt sich an engl. “the” und plattdeutsch “de”(m/f) an (plattd. “dat” = “das”).
(2) Lehnt sich an engl. “a” an, passt phonetisch zu “en” und funktioniert am besten bei bisher gegenderten Gruppenbezeichnungen. Zum Beispiel alt: “Ich gehe zu einem Arzt, einer Ärztin” würde zu neu “Ich gehe zu ey Ärzty”.

Gegenderte Substantive / Bezeichnungen

Mit -y (Singular) und -ys (Plural): Lehry, Ärztys.

Vorgeschlagen und lange Zeit praktiziert von H.Phettberg, formalisiert und vorgestellt von Thomas Kronschläger (youtube1 youtube2). Meiner Meinung nach aber konsequent mit neutralen bzw. neuen Pronomen wie oben: De Lehry, de Ärztys.

“Man” wird “ein”

“Das kann man so machen” ➞ “Das kann ein so machen”.
Wie “one” im englischen oder “een” im plattdeutschen.

Weniger gut: Alte, neutralisierte oder inkludierende Formen

Hier steckt häufig binäre Sprache drin, die auch binäre Denkmuster aktiviert. Ich empfinde sie nur als Notlösung, um Diskussionen zu vermeiden.

  • Name statt Pronomen[sic!]. “Das ist Jaddy. Jaddy ist nett. Das ist Jaddys Handy, es gehört Jaddy”
  • “Substantivierte Partizipien”: Lehrende, Studierende. Ja, mit Ärztys geht das nicht.
  • Gender•gap mit * _ : • wie in Lehrer:in, Ärzt•innen, Schüler*in. Wird gesprochen wie bei Spiegel•ei und The•ater. Die meisten Vorleseprogramme kommen mit dem Doppelpunkt anscheinend am besten zurecht und lesen ihn korrekt als kurze Pause.

Quellen zu anderen Formen

Siehe auch Sprachleitfäden und -Ressourcen

Wird beizeiten erweitert, verändert, modernisiert 🙂

Hallo Welt!

Hier werden gelegentlich Gedanken materialisiert. Normalerweise gegendert, aus Gründen. Ich – Jaddy – bin dankbar für hilfreiche Kommentare, Hinweise, virtual hugs und andere konstruktive Beiträge.